Alles über unseren Start beim 24 Stunden Rennen in München.
19.06.2009
Freitagmorgen 10.30 Uhr auf geht’s zu Frank. Dort trafen wir uns um zusammen zum 24 Stunden Rennen in München zu fahren. Frank erklärte sich bereit seinen Bus und seinen Wohnwagen zur Verfügung zu stellen, was sich später noch als großer Vorteil heraus stellte. Wie die Idee seine Mutter zu fragen ob sie unserem Projekt beiwohnen wollte. Sie sorgte für unser Leibliches Wohl, das Beste was und passieren konnte. Sie lies uns einen Wettkampf wie im Schlaraffenland erleben. An dieser Stelle ein recht Herzlichen Dank an Franks Mutter.  Also auf nach München. Peter der neben Frank seinen Platz einnahm sorgte für die richtige Navigation. Sorge machte uns nur das Wetter den Regen begleitete uns auf den nächste 400 km. In München angekommen war das größte Problem den richtigen Eingang zum Olympiastadion zu finden. Ich glaube das Gelände ist fast so groß wie unser Saarland. Nach viel hin und her und vor und zurück, sind wir doch vor dem Gebäude angekommen in dem man die Startnummern und alles was man sonst noch benötigte zu bekommen. So langsam wurde es ernst, dies war am Verhalten von Frank und Peter ganz deutlich zu spüren, denn immerhin haben sich 2500 Fahrer zu diesem Wettkampf angemeldet. Unter der Tribüne des Fußball Stadions bezogen wir dann Stellung.  Cooles Gefühl in einem Wohnwagen zu übernachten mit einer Betondecke über dem Kopf. Aber besser als Nass werden, denn das Wetter war bis dato noch nicht besser geworden. Unter der Tribüne ging es zu wie in einer Ameisen Kolonie jeder wollte einen guten Platz an der Strecke ergattern. Gut das wir schon einen Tag früher eingetroffen waren so konnten wir das ganze locker angehen. Wichtig war: Frank und Peter konnten sich gut akklimatisieren.

Nach einer sehr erholsamen Nacht in Franks Wohnwagen konnten wir nun den Großen Tag in Angriff nehmen. Franks Mutter zauberte uns ein Frühstück wie in einem 5 Sterne Hotel. Das war ein guter start in den Tag. Nun ging’s zur Sache ich kümmerte mich um die Bikes, Frank und Peter machten sich mit der Strecke vertraut und arbeiten bzw. verbesserten Strategie. Klar war bis dahin das wir alle zwei Runden einen Wechsel vornehmen wollten. Auf diese Erfahrung konnten wir noch von unserem Start 2008 zurück greifen. Peter entschied als erster auf den 11 km langen Rundkurs zu gehen er hatte auch die kleinere Startnummer nämlich 2221 und Frank startete mit der Nummer 2222. Fand ich Witzig, die Nummern. Circa eine Stunde vor dem Start standen beide schon in voller Montur vor unserem Vorzelt. Frank und Peter waren sichtlich Aufgeregt. Zu unser aller Überraschung stand auf einmal Benjamin Martini und seine Frau in unsrem bescheidenen Lager. Beide waren zufällig an diesem Wochenende in München, so klein ist die Welt. Hat uns auf jeden fall sehr gefreut, das die sie mal vorbeigeschaut haben. Um 13.00 war es dann soweit, Start zu 24 Stunden Rennen. Es herrschte eine Stimmung die nicht in Worte zu fassen war, das Umfeld damit meine ich die Kulisse des Stadions trug natürlich mit dazu bei.

Ziel war es alle zwei Runden einen Wechsel  vorzunehmen, dies war logistisch eine Herausforderung und lies keine Fehler zu. Eine Pause von ca. 30 Minuten blieb den beiden etwa um sich zu verpflegen und zu erholen. Dann musste wieder einer von beiden runter in die Wechselzone. Zulange warten war auch nichts, denn nachts war es verdammt kalt. Kälte ist mit eins der größten Probleme zu allen anderen wie Müdigkeit, Hunger und Schmerzen an allen erdenklichen Körperstellen. Wie gut das wir einen Wohnwagen mit Vorzelt hatten. Es waren keine Heizer unter der Tribüne des Olympia Stadions erlaubt, aber wo kein Kläger da kein Richter. So gegen Mitternacht lagen wir auf dem dritten Platz ein Zeichen das die beiden hervorragend unterwegs waren. Die beiden spulten eine nach der anderen Runde ab. In den frühen Morgenstunden ließ die Leistung verständlicher Weise etwas nach und wir pendelten auf den Plätzen 5 bis 8 herum.  Eine Leistung mit der wir nicht so wirklich gerechnet haben. Zugleich aber eine Bestätigung für den optimalen Trainings Zustand der beiden.